Maz ab! Michael Hartmann bei „Wissen schmeckt“

Dormagen bei Köln. Der Geist von Alfred Biolek schwebt über die Herdplatten, als GGS-Professor Dr. Michael Hartmann zusammen mit Moderator Argang Ghadiri für die Online-Kochshow Wissen schmeckt den Kochlöffel schwingt.

Zwei Kameraleute, ein Tonassistent, eine Regisseurin und jede Menge sperrige Ausrüstung. Das zum Kochstudio umgebaute Wohnzimmer von Argang Ghadiri platzt förmlich aus allen Nähten, als der Dreh für die neue Folge von Wissen schmeckt startet. Auf der Speisekarte stehen  Ochsenbäckchen mit asiatischem Erbsenpüree und Sprossensalat. Angereichert wird das Ganze mit viel Ingwer und Hartmanns Forschungsthema Kritik in Organisationen.

Die Filmklappe fällt: Während er die Ochsenbäckchen mit Steinsalz einreibt, um sie dann mit Rohrzucker zu bestreuen und in heißem Öl scharf anzubraten, beginnt Michael Hartmann zu erzählen. Er berichtet, dass der Begriff Kritik auf die alten Griechen zurückgeht und damit im Streitfall vom Richter entschieden wurde, wer Recht hat. Angestupst von Moderator Ghadiri spannt der 36-Jährige schnell den Bogen in das Hier und Jetzt und kommt auf Bewertungsportale und Gastronomiekritiker zu sprechen. Höchste Zeit das Fleisch zu wenden, es mit Rotwein zu übergießen und für einen dreistündigen Schmoraufenthalt in den Backofen zu schieben. Jetzt hat Hartmann Zeit an der Tafel ein von ihm entwickeltes Modell zu Ursache und Wirkung von Kritik vorzustellen.

Lecker und lehrreich

Wissen und Wissenschaft schmackhaft zu machen, das ist die Vision von Wissen schmeckt-Erfinder Argang Ghadiri. Er ist der Meinung, Forschung solle nicht im „Elfenbeinturm“ verweilen und Theorien sollen sich nicht nur in trockenen Fachzeitschriften und Fachbüchern verstecken. „Deshalb lade ich spannende Gäste aus der Wissenschaft zu uns in die Küche ein“, so der Wirtschaftswissenschaftler, der 2013 den GGS Young Talent Award für seine Masterthesis erhalten hat. „Denn beim Kochen lernen wir Menschen in einer lockeren Atmosphäre kennen, die es sonst nur in Hörsälen und Büros zu sehen gibt.“ Komplexe Sachverhalte verstehen und dabei Geist und Gaumen inspirieren – das ist die Idee hinter Wissen schmeckt.

Zwischenzeitlich kümmert sich Michael Hartmann um das Erbsenpüree, das im Vakuumbeutel zusammen mit Butter, Ingwer und Wasabi gegart wird. Der Hobbykoch beginnt zu philosophieren: Wie kann man wissen, ob die geäußerte Kritik kompetent, legitim oder gar ehrlich ist? Und manchmal kann Kritik eben auch dramatische Folgen haben, wie beim französischen Starkoch Bernard Loiseau, der sich das Leben nahm, als der Gault Millau ihm zwei Sterne entzog.

Zeit, den Apfel zu schälen, die hauchdünnen Scheiben über den Sprossensalat zu geben und mit der selbst angesetzten Marinade aus Limettensirup, Estragonsenf, Öl und Tabasco zu beträufeln. Als Hartmann den Backofen öffnet, entfaltet sich eine wohlriechende Duftwolke aus den Rotweinaromen der Bratensauce. Schnell das Ganze auf den Tellern anrichten und mit essbaren Blüten garnieren. Die Geschmacksreise kann beginnen – Bon appétit!

Der Text ist zuerst im GGS-Hochschulmagazin Quarterly 01/2018 erschienen. 
Autor: Thomas Rauh

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Wolke 7 mit Aussicht auf Schlammlöcher

Vor mir der Abgrund. Fünf Meter liegen zwischen mir und dem Aufprall auf dem Boden. Mein Shirt ist durchnässt, meine Schuhe auch. 28 Hindernisse habe ich bereits erfolgreich überwunden, bin durch Eiswasser und Dreck gewatet, doch jetzt stehe ich hier auf der Stadtmauer in Neuenstadt und hadere. Mit mir und meiner Angst. Mein Atem geht schneller und ich spüre das Adrenalin durch meine Adern schießen. Ja gut, auf dem Boden liegt ein dickes Luftkissen, das meinen Sprung abfedern wird, doch so richtig lass ich das nicht gelten. Mein Herz rast, jetzt oder nie, ich nehme Schwung – und springe…

So oder so ähnlich wäre es mir wohl ergangen, wäre ich am Samstag beim Motorman Run mitgelaufen. Bin ich aber nicht, einer muss schließlich die Fotos machen! Aber auch als Zuschauer erahnt man zumindest ansatzweise, was für Strapazen der Motorman Run bedeutet – aber auch was für eine Gaudi.

Viele Läufer legen sich nämlich nicht nur sportlich richtig ins Zeug, sondern bieten dank ihrer Kostüme den Zuschauern ein buntes Spektakel. Da laufen die Einhörner neben Minions. Neandertaler schwingen ihre Keule, während das Elvis-Team mit Brusthaartoupet bestimmt schon beim ersten Wasserhindernis seine vollgesogenen Schlaghosen verflucht hat. Andere haben es sich leichter gemacht: Sie laufen gleich mit freiem Oberkörper.

Die GGS Masters laufen – als sie selbst. Trotzdem sind sie auch in der Masse von knapp 2500 Läufern an dem GGS-Schriftzug auf der Brust immer gut erkennbar. 15 Studierende, Alumni und Mitarbeiter sind erstmals angetreten, um den 8 Kilometer langen Parcour mit 39 Hindernissen in Neuenstadt zu besiegen. Vier davon haben sich entschieden, den „wahren“ Motorman Run zu absolvieren. Heißt: doppelte Strecke, doppelte Hindernisse. Immerhin weiß man dann, was einen im zweiten Durchgang erwartet.

Denn die meisten starten ohne zu wissen, was genau auf sie zukommt. Zwar liefern Namen wie Simones Reißender Strom, Helmuts Wadenbeißer oder Schulers Abschleppdienst gewisse Hinweise, aber sicher ist nur eins: Trocken bleibt an diesem Tag keiner. Das diesjährige Motto „Liebe Dreck. Liebe Wahnsinn“ ist Programm.

Das Hindernis 29 – die Wolke 7 – ist dann für viele tatsächlich eine Überraschung. Und keine angenehme. Während sich die einen jauchzend von der Mauer schmeißen, sehen sich die anderen mit ihrer größten Angst konfrontiert. Höhe ist nicht jedermanns Sache und so spielen sich auf der Stadtmauer richtige Dramen ab. Als Zuschauer fiebert man richtig mit, wie so mancher, sich ans Geländer klammernd und mit zitternden Knien, seinen inneren Kampf ausficht – springen oder nicht springen, das ist hier die Frage. Die meisten überwinden sich, doch manche treten dann doch den Rückzug an und bringen sich übers Geländer in Sicherheit. Sie müssen als „Strafe“ über ein Spinnennetz klettern.


Das ist zumindest die sicherere Alternative. Für manche bedeutet der Sprung in die Tiefe nämlich gleichzeitig das Ende des Laufs. Es sind nicht wenige, die im Laufe des Nachmittags falsch mit dem Fuß aufkommen und mit dem Krankwagen abtransportiert werden müssen. Von den GGS Masters ist das zum Glück bei keinem der Fall. Sie alle schaffen es (mehr oder weniger) heil ins Ziel. Dreckig, durchnässt, aber glücklich und auch ein wenig stolz.

Das erste Mal der GGS Masters beim Motorman soll nicht das letzte Mal sein. Alle sind sich einig: Das schreit nach Wiederholung!

Und vielleicht bin auch ich im nächsten Jahr dabei. Allerdings: Wer soll denn dann die Fotos machen?

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Zum Kn(a)utschen

Kleiner Mann, große Wirkung: Mit Herrn Bert hat die GGS seit kurzem ein Giveaway, das auch in stressige Zeiten nie sein Lächeln verliert. Mit seiner guten Laune war Herr Bert schon auf einigen Messen mit von der Partie, zuletzt hat er beim e-fellows Master Day Business & Economics in Frankfurt seinen Schabernack getrieben.

Dank seines unerschütterlichen Optimismus hat er inzwischen sogar der beliebten Master-Ente den Schneid abgekauft.

Nicht zu unrecht. Schließlich überzeugt Master Bert nicht nur mit seiner positiven Ausstrahlung, sondern erfüllt auch einen Zweck: Man kann ihn quetschen. Klingt erstmal doof, ist aber nicht zu unterschätzen. Als sogenannter Anti-Stress-Handtrainer kann er nämlich dabei helfen, mentale und körperliche Anspannung lösen – ob in Prüfungsphasen oder stressigen Situationen im Job.

Warum das so ist?

Mit dieser Frage hat sich der Blog Karrierebibel auseinandergesetzt hat. Hier könnt ihr lesen, warum es in Stressmomenten hilfreich sein kann, eine Knautschkugel zu haben.

Übrigens ist Herr Bert nicht nur für Stress, sondern auch für aufgestaute Aggressionen ein hilfreiches Ventil:

 

Ihr seht, Herr Bert bringt nichts aus der Ruhe. Einfach zum Kn(a)utschen!

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Die Riegel-Revolte oder die Geschichte einer gegessenen Legende

So kann man sich irren. Da hauen wir einen guten Grund für ein Studium an der GGS nach dem nächsten raus, zeigen sie in Filmen, schreiben sie auf unsere Homepage und drucken sie in die Broschüren. Eine Zeitlang dachte ich wirklich, das zieht. Doch inzwischen weiß ich es besser: Das Stipendium der Dieter Schwarz Stiftung? Kaum der Rede wert. Innovative Lehre auf Spitzenniveau? Kannste knicken. Die moderne Ausstattung, die individuelle Betreuung? Pillepalle. Hauptsache es gibt Müsliriegel!

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Immer gut für einen starken Auftritt: der Müsliriegel

Der Müsliriegel ist der Star im kleinen GGS-Universum. Aufgetragen in der Gesunden Pause an den Wochenenden ranken sich inzwischen zahlreiche Geschichten voller Emotionen und Dramatik um ihn. Selbst beim Festabend zu unserem Jubiläum hatte er einen glanzvollen Auftritt, obwohl er nicht mal persönlich anwesend war. Als Moderatorin Inka Schneider einen Studenten fragte, ob er denn am Studium etwas zu kritisieren hätte, antwortete er: Dass es die Gesunde Pause nur am Wochenende gibt. Denn nur dann werden die leckeren, selbstgemachten Müsliriegel aufgetischt, in den Studienwochen müssten sie drauf verzichten. Er war sehr überzeugend. Beim anschließenden Buffet sah man die enttäuschten Gesichter der Gäste, als sie Kalbsröllchen mit Zwiebelcreme und Panna Cotta im Glas statt Müsliriegel zu essen bekamen.

Der Riegel – eine Legende. Ich selbst habe ihn übrigens noch nie gegessen. Warum? Um etwas mit Rosinen (die ich nicht mag) und Nüssen (auf die teils allergisch reagiere) mache ich grundsätzlich einen Bogen. Deswegen kann ich die Faszination nicht nachvollziehen. Fragt man aber passionierte Riegelverdrücker, schwärmen sie von der „weich-klebrigen Konsistenz“ und dem „süß-nussigen Geschmack“.

Riegel-Revolte

Ihren Höhepunkt erreichte die Riegelhysterie vor fast drei Jahren. Da wollte die GGS Abwechslung in die Gesunde Pause bringen und bestellte den Müslihappen ab. Doch nehmen Sie mal einem Kind den Schnuller weg! Ein Sturm der Entrüstung rollte auf uns zu. Die Studierenden tobten und füllten unseren Feedback-Kasten mit Beschwerden. Die Blauhelme waren unterwegs, Amnesty International informiert. Ein Schlichtungsversuch mit abgepackten Müsliriegeln aus dem Supermarkt blieb erfolglos. Der GGS blieb keine Wahl: Der Müsliriegel wurde zurückgeholt, ein Aufstand gerade so abgewendet. „So schnell wurde hier noch nie eine Entscheidung gefällt“, munkelt man hinter hervorgehaltener Hand. Die Riegel-Revolte, man wird sich noch lange davon erzählen.

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Die Papierunterlage hatte geklebt. Das silberne Tablett war die Lösung.

Dagegen war der Umstand, dass die Riegel stets auf den Servierunterlagen aus Papier anklebten, eine Lappalie, der schnell beizukommen war: Statt auf Spitzenpapier werden sie nun wahlweise auf weißen Tellern oder Silbertabletts gebettet. Man sieht, beim Müsliriegel hört der Spaß auf. Nur in der Sommerpause werden die abgepackten Supermarkt-Riegel gnädigerweise akzeptiert. Dann nämlich ist die Mensa, über die wir die Leckerei, beziehen, geschlossen.

Aber nicht dass ein falscher Eindruck entsteht: Der Riegelhype ist kein studentischer.  Auch meine Kollegen sind Müsliriegel-süchtig und verdrücken sie bei jeder ihnen gebotenen Gelegenheit. Bei keinem Business Yoga dürfen sie etwa fehlen. Und wehe wenn doch – Amnesty International ist vorgewarnt.

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Zu gewinnen: Wechsel der Perspektive

Soll es lieber Wissen sein? Oder doch lieber Mut oder etwa Ausdauer? Aber warum sich eigentlich entscheiden? Je nach Bedarf und Stimmung kann man mit dem GGS-Wechselrahmen jede beliebige Eigenschaft zur Schau stellen.

Mit dem Rahmen mit unterschiedlichen Tauschmotiven hat sich die GGS zu ihrem Jubiläum ein ganz besonderes Geschenk ausgedacht. Zehn Motive für zehn Jahre GGS lassen Raum für Kreativität und ermöglichen einen schnellen Wechsel der Perspektive. Jedes Blatt unterstreicht dabei grafisch einen anderen Wert, eine andere Eigenschaften, die die GGS in Forschung und Lehre zum Ausdruck bringt und weitergeben möchte.

Und so funktioniert er:

Wechselrahmen_Jubiläum1

Mit dem Rahmen ist ein schneller Wechsel der Perspektive möglich.

Wechselrahmen_Jubiläum2

Die Glasscheibe aus dem Rahmen ziehen…

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…sich für eines der Motive entscheiden und dann alle wieder im Rahmen einsortieren.

Wechselrahmen_Jubiläum4

Scheibe wieder im Rahmen einsetzen. Voilà!

Euch fehlt ein Motiv? Kein Problem, ihr könnt euch künstlerisch völlig frei austoben und das Portfolio beliebig erweitern, etwa ein Foto in den Rahmen einfügen, oder den vorhandenen Motiven eure persönliche Note verleihen – vielleicht bin ich ja nicht die einzige, die beim Telefonieren gerne nebenbei malt?!

Und das Beste kommt zum Schluss: Wir verlosen zehn dieser Wechselrahmen. Im Gegenzug suchen wir dafür eure schönsten Momente aus zehn Jahren GGS – als Anekdote, Foto oder auch Video aus eurer Zeit mit der GGS. Schickt uns einfach eine E-Mail an facebook@ggs.de mit dem Betreff „GGS feiert“ oder teilt ihn mit uns auf unserer Facebook-Pinnwand mit dem Hashtag #GGSfeiert – die besten Einreichungen beschenken wir mit einem Wechselrahmen. Einsendeschluss ist der 13. Juli. Viel Glück!

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Wrap-Up Session

Lieber Chris, liebe Constanze, liebe Franzi, lieber Claus,    Bild wrap up Rede Brasilien 20 042016

ich möchte euch unseren Dank aussprechen, dass ihr uns als Orga-Team diese Reise nach Brasilien ermöglicht habt.

Ihr habt dafür gesorgt, dass wir viele Insights und Inspirationen von Brasilien erleben durften. Wir hatten die einmalige Gelegenheit, Brasilien von so vielen verschiedenen Seiten kennenzulernen. Zum Beispiel, dass Brasilien auf dem 6., 7., 8. oder 9. Platz in der Weltwirtschaft ist, das Land sehr viele Häfen hat und sogar GDP. Diese Angaben variierten je nach Bundesstaat, in welchem wir gerade zu Besuch waren. Wir haben viele inspirierende und faszinierende Persönlichkeiten kennenlernen dürfen, von denen wir viel gelernt haben. Zum Beispiel der Präsident von Stihl, der uns über unsere hervorragenden Messer aus Solingen und unsere Wälder erzählt hat, nachdem wir ihn nach dem brasilianischen Regenwald und deren Abholzung befragt haben.

Orga-Team Studienreise Brasilien

Es gab aber auch Redner, die sehr gut ihre eigenen Folien vorlesen konnten und uns Begriffe wie M&A erklärten. Durch euch haben wir viel über die brasilianische Wirtschaft und Unternehmen gelernt, wir konnten den Unternehmen unsere Sichtweise weitergeben und die GGS hat neue Kontakte knüpfen können. Danke, dass wir an dieser win-win-win Situation teilnehmen dürften.

Wenn wir jetzt auf die Meta-Ebene gehen und uns die Reise anschauen, dann habt ihr eine großartige Leistung gebracht und ihr als Orga-Team seid einfach die Besten. Um den Kreis zu schließen möchte ich die Möglichkeit zu einem Feedback von euch nutzen:

Wie habt ihr euch dabei gefühlt, uns diese Reise zu ermöglichen und durchzuführen? Was erzählt ihr daheim über die Studienreise?

Und ich möchte noch sagen: thank you for your inspiring speeches :)!

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Weltmeister im Reisen

Seit einigen Tagen sind wir nun unterwegs in Brasilien, durchschnittlich jeden zweiten Tag sitzen wir im Flieger, checken ein, checken in Hotels aus, packen unsere Koffer und pendeln mit dem Bus zwischen Unternehmen, Universitäten (Bild: Terrasse der IBMEC Universität in Rio de Janeiro mit Blick auf den Zuckerhut), Business Parks, Hotels und Restaurants.

IBMEC

Mittlerweile haben wir als GGS Reisegruppe auf der International Study Tour das Reisen perfektioniert. Wir haben sogar so schnelle Transferzeiten, dass es uns zum kompletten Umziehen am Flughafen in der Wartehalle reicht – unter Beobachtung sämtlicher Sicherheitskameras. Bei diesem straffen und laut Brasilianern sehr optimistischen Reiseplan bleibt doch noch ein wenig Zeit für Sightseeing, zum Beispiel am Strand von Rio vor einer bemalten Wand zur Fussball-Weltmeisterschaft.

Wall

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Ich heb‘ ab…nichts hält mich am Boden

Bem-vindo ao Brasil. Das erste Kennenlernen am Flughafen mit der Gruppe war vielversprechend, vor allem nach dem herzlichen Geburtstagsständchen für mich :).FRANach einer langen und turbulenten Anreise mit einem großen Lufthansa-Vogel war ich voller Vorfreude, Dietmar Sukop von der AHK bei unserem ersten Stopp in Porto Alegre wieder zu sehen. Auf diesem Bild ist er der größte Mann. POAIch kannte ihn bereits von meiner Arbeit bei der AHK in Sao Paulo.

Gestern Abend und heute sind wir im Perini Business Park, einem Condominium für Unternehmen aus allen Branchen. Der Park hat einen kleinen Dschungel, durch den wir unseren Morgenspaziergang machten.
Und weil es uns nicht langweilig werden soll, rauchen jetzt die Köpfe beim ersten World Cafe mit 8 Unternehmen und realen Herausforderungen.Perini2

Nachher geht es weiter zu Bosch und heute Abend genießen wir unser erstes Churrasco.

Beijos a todos

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„Wer studiert eigentlich so bei euch?“

Kennt ihr Sven? Sven ist 33 Jahre alt, Maschinenbauingenieur und steht seit fünf Jahren im Berufsleben. Jetzt möchte er sich weiterentwickeln und eine Führungsposition anstreben – vielleicht sogar auf internationaler Ebene. Deswegen plant er, einen englischsprachigen Master in General Management machen, um seine betriebswirtschaftliche sowie interkulturelle Kompetenzen zu stärken.

Warum ich euch das erzähle? Eine der häufigsten Fragen, die MBA-Interessenten bei unserer Studienberatung stellen, lautet nämlich: „Wer studiert eigentlich so bei euch?“

Die Antwort wäre Sven. Vielleicht entdeckt ihr ja die ein oder andere Parallele. Denn auch wenn unsere Interessenten natürlich nicht alles Ingenieure sind, die Motivation ist häufig die gleiche: Fachlich sind sie top, es fehlt aber noch an der nötigen Managementkompetenz für weiterführende Aufgaben – und die können sie mit einem MBA in General Management erlangen.

Wir wissen, dass die Entscheidung für ein zweijähriges berufsbegleitendes Studium keine leichte ist. Deshalb haben wir euch ein paar Fakten mit guten Gründen und einer Checkliste in eine Infografik gepackt. Vielleicht hilft sie euch ja bei eurem Entschluss für ein MBA-Studium.

MBA Entscheidungshilfe für Ingenieure

 

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10 Jahre GGS: Feiern, wie wir sind

Wir schreiben das Jahr 2016. In Baden-Württemberg wird ein neuer Landtag gewählt wird, Athleten kämpfen bei den Olympischen Spielen in Brasilien um Gold und in Frankreich die Fußballer um den Titel Europameister. Doch für uns an der GGS steht dieses Jahr noch ein weiteres Ereignis im Mittelpunkt: 10 Jahre GGS.

Sind wir da nicht ein Jahr zu spät dran? Die Frage haben sich nicht wenige gestellt, als das Jubiläum zum ersten Mal zur Sprache kam. Schließlich sagt auch Wikipedia (und die müssen es dort wissen), dass die GGS bereits 2005 gegründet wurde. Stimmt, aber: Die offizielle Zeitrechnung beginnt erst mit der staatlichen Anerkennung – die folgte 2006. Deshalb steht auf unseren Hoodies „Established 2006“ und deshalb haben wir erst dieses Jahr einen runden Geburtstag.

GGS-Hoodie

Zugegeben, damit haben wir noch kein methusalemisches Alter erreicht. Trotzdem sind wir mächtig stolz, auf das, was wir in den vergangenen Jahren hochgezogen und als Team in Heilbronn auf die Beine gestellt haben. Deswegen wollen wir feiern, und zwar so wie wir sind: klein, aber fein. Ein bisschen haben wir damit auch schon angefangen: Seit Anfang des Jahres prangen auf der Innentreppe die Meilensteine der GGS, von der staatlichen Anerkennung über die erste Graduierungsfeier bis zum Jubiläumsjahr.

Auch unser Logo haben wir für das Jubiläum angepasst.

Druck

Doch das Beste steht uns noch bevor: Im Juli wurde damals unsere Akkreditierung bekannt, im Juli steigt daher auch die große Jubliäumsfeier mit Studierenden, Alumni-Vereinsmitgliedern, Mitarbeitern sowie Freunden und Partnern der GGS. Strategisch günstig zwischen EM-Finale (10. Juli) und Olympia-Beginn (5. August) gelegen, können sich alle am 22. Juli auf einen grandiosen Abend freuen. Das Orga-Team ist schon seit Monaten am Planen, Vorbereiten und Überraschungenaushecken. Details sind natürlich bestens gehütet.

Wir freuen uns – auf die Feier, dieses besondere Jahr und die nächsten 10 spannenden  Jahre!

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