Let’s kick it…

Kick it baby...

Nicht nur, dass ich bis 2014 den Master in der Tasche haben möchte, ich habe mir bis dahin auch das ambitionierte Ziel gesetzt, Kickerprofi zu werden. Karolines Blogbeitrag passt da ganz gut dazu – ich zitiere:

„Frauen sind hervorragende Tennisspielerinnen aber da draußen wird Fußball gespielt!“

Also ran an den Ball. Aber woher kommt das „Kickern“ überhaupt und was macht es so interessant? Der erste Tischfußballtisch in Europa wurde (lt. Wikipedia – ja Quellenangaben sind sehr wichtig, spätestens beim wissenschaftlichen Arbeiten…) von dem Franzosen Lucien Rosengart entwickelt. Kurz darauf hat die schweizerische Firma „Kicker“  in Anlehnung an Rosengarts „Urtisch“ (bei dem die Stangen noch an den Kopfenden waren) ihre Tische gebaut. In der Schweiz, in Deutschland und Belgien waren die Tische so beliebt, dass das Wort „Kicker“ in Deutschland zum Synonym für Tischfußball wurde. In der deutschsprachigen Schweiz sagt man zum Kickertisch übrigens „Töggelikasten“ und in Österreich oft „Wuzzler“ oder „Wuzzlkasten“.

Was macht nun diesen Sport aus? Diejenigen, die gerade bei Sport müde gelächelt und sich gefragt haben, was so ein bisschen am Stab rumdrehen mit Sport zu tun haben soll, sollten es unbedingt mal ausprobieren. Ich bringe mir vielleicht demnächst sogar ein Wechselshirt mit, denn man kommt ganz schön ins Schwitzen beim Kickern… Was auch zugleich das erste Argument ist, warum ich den Kickertisch in der GGS dem Billiardtisch vorziehe. Ich habe tatsächlich das Gefühl, mich sportlich zu betätigen und das an einem Tag, an dem von 08:30 bis 21:00 Uhr Uni angesagt ist, genial – oder?
Das nächste schlagende Argument ist, dass man durch das Kickern viel schneller Kontakte knüpft, als wenn man sich nur nebeneinander auf die Sessel setzt. Einmal klopfen auf den Tisch heißt Ablösung des Verliererteams (so habe ich es bisher zumindest kennengelernt). Und wer spielt schon gerne gegen Unbekannte…  Und mal ehrlich, was gibt es schöneres, als „Teamsport“ in der Pause?
Weiterer Pluspunkt: Jeder kann Kickern (nur nicht jeder trifft das Tor…) aber der Trainingseffekt macht sich sehr schnell bemerkbar (vielen Dank an Christian und Andreas an der Stelle 😉 ) Und das Glücksgefühl, wenn man im Damenteam die Männer der GGS „fast“ geschlagen hat, ist unbeschreiblich und mit einem lang anhaltenden Motivationseffekt verbunden 😀
Wenn ich hier so schreibe, kann ich die Pause beim nächsten Modul schon jetzt kaum erwarten – und da sag nochmal einer Fußball sei nur was für Männer 😉

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