Wie Gott in Frankreich – äh… Südafrika natürlich

Kapstadt

Kapstadt

Oh man-wo fange ich an zu berichten? Samstag Mittag sind wir in Capetown angekommen, nachdem wir aufgrund verspäteten Boardings fast in Deutschland bleiben mussten. Aber es ist dann nochmal alles gut gegangen 🙂

In Capetown hatten wir dann erstmal Zeit,die Stadt zu erkunden und die Seele baumeln zu lassen. Ein Traum und das Urlaubsfeeling (auch wenn wir hier mit akademischen Hintergrund reisen) hat dann doch ziemlich schnell eingesetzt. Abends haben wir im Hotel gegessen und ich muss gestehen,dass ich nicht nur einmal am Buffet war 😀 das Essen hier ist göttlich…

Am Sonntag standen Robben Island und der Table Mountain auf dem Programm. Mit der Fähre ging es früh los und dann machten wir eine Busrundfahrt auf der Insel und besichtigten das Gefängnis,in dem Nelson Mandela lange Zeit seines Lebens verbrachte (hierzu dann mal noch später einen ausführlichen Beitrag). Der Table Mountain bietet mit etwas über 1.000 m über dem Meeresspiegel eine grandiose Aussicht und ist eines der „New 7 Wonders of Nature“ – zurecht…

Nach dem Ausflug hatten wir noch kurz Zeit für eine kleine „Erfrischung“ und  einige mutige unter uns stürzten sich waghalsig in die eiskalten Fluten des Atlantiks. In meinem Urlaubsleichtsinn habe ich mit einem Kommilitonen eine Wette abgeschlossen,dass ich auch ins Wasser gehe,wenn er ins Wasser geht. Wie das ausgegangen ist, muss ich glaube nicht erwähnen…  Quotenmäßig sind also die MBA12AUT Studenten die abgehärtetsten-von uns waren nämlich mehr als die Hälfte im Wasser 🙂

Am Montag stand dann das nächste Highlight auf der Agenda. Morgens ging es per Bus zur Stellenbosch-Universität,eine der renommiertesten Unis in Afrika. Tja,hätte ich die Möglichkeit,ein Auslandssemester zu machen,würde mir die Wahl jetzt seeeehr leicht fallen. Aber an der GGS ist es ja auch schön *zwinker*.

Nach sehr interessanten Vorträgen rollte der Bus dann weiter zur Simonsig Winery. Und ich glaube, die Dozenten, die uns begleiten, haben noch nie so viele glückliche Studenten auf einem Haufen gesehen. Kulinarisch war das bis jetzt der Höhepunkt (auch wenn Austern wohl nie zu meinen Lieblingsspeisen gehören werden…) So leckeres Essen, grandiosen Wein und fantastische Stimmung bekommt man eben selten.

Auf den entspannten Abend folgte für einige am nächsten Morgen ein etwas hartes Erwachen. Bereits um sieben hieß es auschecken und wir besuchten ein Township. Die Organisation, die dort vor Ort unterstützt, heißt Afrika Tikkun und hat sehr interessante Projekte ins Leben gerufen. In Gruppen haben wir dann Familien in den Townships besucht,was mitunter auch ganz schön schockierend war. Andererseits aber auch sehr beeindruckend,wenn man die Lebensfreude sieht, die die Bewohner des Townships zeigen. Jedenfalls war es eine sehr interessante Erfahrung, die zumindest mir lange in Erinnerung bleiben wird. Jetzt sind wir mittlerweile in ‚Joburg‘ angekommen aber darüber mehr im nächsten Blog 😉

Sonnige Grüße aus Südafrika – ein sehr empfehlenswertes Reiseziel!!

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