Shiny happy people – die GGS Alumni Skiausfahrt

Ein Gastbeitrag von Thomas Rauh, seines Zeichen Pressesprecher an der GGS rauh_110x110

„Und wann der Schnee staubt und wann die Sunn‘ scheint, dann hob‘ i ollas Glück in mir vereint.“ * Den Wolfgang Ambros-Song „Schifoan“ im Ohr meldete ich mich an einem trüben Dezembertag als Novize, da neuer Mitarbeiter, spontan zur ersten vom Alumni-Verein organisierten GGS Skiausfahrt nach Oberstdorf an.  Und die sollte es in sich haben:  Denn eine bunte Mischung von Studierenden, Alumni und Mitarbeitern sorgten für viel Spaß und ein einmaliges Gruppenerlebnis.

Los ging es am 15. Februar früh morgens mit knapp 45 Minuten Verspätung (wer hatte nur verschlafen?) am Bildungscampus Heilbronn. Während die einen im Bus noch ihr Schlafdefizit abbauten, ließen die anderen schon die Wodka-Mischgetränke in harmlos wirkenden O-Saftflaschen kreisen. In was für eine Gesellschaft war ich da nur geraten? Doch ein Lächeln von der bezaubernden Kim ließ diese Bedenken schnell um die Ecke huschen und als die Sonne sich mit aller ihrer Pracht am Himmel zeigte, war klar: ich will auf die Piste! Dank der Schneekanonen am Fellhorn trafen wir gute Bedingungen an. Eine weiße Oase umringt von grünen Bergen – Winter 2014 in Deutschland!

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Lag es am guten Wetter oder ist es tatsächlich der GGS Geist, der über uns allen schwebt? Die Harmonie in der GGS Truppe hat mich wirklich beeindruckt. So viele unterschiedliche Charaktere und Interessen und trotzdem so ein Einklang: Da wedelten Skifahrer gemeinsam mit den sonst so „verfeindeten“ Snowboardern die Pisten hinab, junge Küken bespaßten alte Hasen und Studierende fachsimpelten mit GGS Präsident Dirk Zupancic und dem Akademischen Direktor MBA, Markus Vodosek.  In dieser entspannten Atmosphäre macht Networking Spaß und jeder Anflug von Stress und Hektik zog mit dem Föhn am Nachmittag hinab ins Tal. Mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 160 km/h blies der stürmische Wind rund um den Gipfel der Kanzelwand und trotz Gefälle und einem Lebendgewicht von über 80 kg hatte ich das Gefühl rückwärts zu fahren und niemals auf der österreichischen Seite des Skigebiets anzukommen.

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Höhepunkt der Skiausfahrt war sicherlich die nächtliche Übernahme der Hotel- Bar No.  15. Angeführt von Dirk, der mit seinem Charme Sonja und Tamara vom Service zur Kapitulation zwang, übernahmen die shiny happy people der GGS das Regiment hinter dem Tresen. Selbstgemixte Wodka Lemon mit teilweise abenteuerlichem Mischverhältnis sollten so manchem auch am nächsten Tag noch in Erinnerung bleiben. Als dann die GGS – angestachelt vom Pharell Williams Song „Happy“ – auch noch die letzte Bastion der Bar, die Musikanlage, eingenommen hatte, kannte das Feiern keine Grenzen mehr und der Kenner schweigt ab dieser Stelle. Denn wie meinte ein einheimisches Pärchen, das eigentlich einen romantischen Nach-Valentins-Abend verbringen wollte: „Soviel war hier schon lange nicht mehr los“. Ich finde, ein schöneres Kompliment für unsere Truppe kann es nicht geben. Danke, ihr feierwütigen GGSler!

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Beeindruckt von unserer Performance am Vortag, konnte sich am Sonntag auch Frau Holle nicht mehr zurückhalten. Mit weißen Schneekristallen überzuckerte sie die Berge rund um Oberstdorf und der lang ersehnte Neuschnee  trieb uns zu neuen Höchstleistungen an. Jochen hat sich den Titel Pistengott erwedelt und dank ihrer riesen Fortschritte hat sich Ines nun den Titel als Pistenqueen verdient – Chapeau! Und während die einen am Nachmittag schon wieder feierwütig dem Apres Ski fröhnten, nutzten die anderen die idealen Bedingungen und fuhren erst kurz vor Einbruch der Dunkelheit im Tal ein. Ein wirklich schönes Skiwochenende endet an dieser Stelle und liebe Ana, lieber Gustl: nächstes Jahr bin ich wieder dabei – versprochen! Vielleicht sogar einen Tag länger, denn die Hymne aller Skifahrer endet schließlich: und i schau‘ no amoi aufe und denk‘ ma „aber morg’n erst. I foar‘ no ned z’Haus i bleib‘ am Montog a no do”.*

*deutsche Übersetzung unter songtexte.com

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