Unis, Studenten und mehr

Der heutige Tag stand ganz unter dem Motto „Studieren in Russland“.

Als erstes haben wir die Skolkovo („the BEST“) Business School besucht. Alleine der Anblick des Gebäudes war schon beeindruckend. Sehr modern und – wie wir lernten – von einem bekannten russischen Künstler gestaltet, befindet sich der gesamte Campus innerhalb des Gebäudes selbst. Nicht zuletzt um vor den sehr kalten Wintern und heißen Sommern zu schützen – die Studenten sollen damit angeregt werden, 24/7 in der Business School zu sein 😉

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Hier haben wir interessante Vorträge von der Repräsentantin der Business School, aber auch von Firmenvertretern von Volkswagen und Knauf hören dürfen. Insbesondere ist uns hierbei das folgende schöne russische Sprichwort hängen geblieben:

Verstehen kann man Russland nicht, und auch nicht messen mit Verstand. Es hat sein eigenes Gesicht. Nur glauben kann man an das Land.“ (Fjodor Iwanowitsch Tjuttschew)

Im Anschluss daran haben wir uns auf zur staatlichen Lomonosov Universität gemacht. Sehr beeindruckend ist, dass das Hauptgebäude der Lomonosov Universität zugleich das größte Bauwerk unter den „Sieben Schwestern von Moskau“ ist.

In einem klassischen Hörsaal wurden wir zum Thema Plan- vs. Marktwirtschaft und über die Entwicklung des Bildungswesens in Russland unterrichtet.

Gemeinsam mit dem Vertreter der DAAD, der stellvertretenden Leiterin der geschichtlichen Fakultät der Uni, zwei Studenten der Lomonosov Uni sowie 8 Studentinnen (AEGEE) haben wir alle einen sehr lustigen Abend in einem ukrainischen Restaurant verbracht. Ein Teil unserer Gruppe wollte noch zusammen mit den Studenten das Moskauer Nachtleben erkunden – wir sind gespannt auf die Berichte morgen früh 🙂

Uns beide, Colleen und Victoria, hat es in Richtung Bett getrieben – leider kamen wir dort nicht so schnell an, wie gedacht, da wir uns auf dem Rückweg ins Hotel verlaufen haben… Gott sei Dank haben wir nach einiger Zeit, und uns unbekannten Gegenden, zwei junge Herren getroffen, die 1. Englisch sprachen und 2. so freundlich waren uns zu helfen. Wir wurden ja bereits im Vorbereitungsseminar vorgewarnt, dass hier gerne auch private Autofahrer als „Taxi“ fungieren. Wir hätten uns nicht vorstellen können, so per Anhalter gegen Einwurf kleiner Münzen durch Moskau zu fahren, aber wir waren dann doch sehr dankbar über unsere nette „Quasi-Taxi-Fahrerin“, welche lustigerweise sogar ein paar Brocken Deutsch sprach.

Heil im Hotel angekommen und seeeehr müde, fallen wir nun ins Bett und freuen uns auf unsere Sightseeing-Tour morgen vormittag.

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