Zurück in Deutschland

Gestern am späten Nachmittag sind wir gut am Frankfurter Flughafen gelandet. Müde, erschöpft, aber um sehr viele interessante Eindrücke und Erfahrungen reicher haben wir uns auf den jeweiligen Heimweg gemacht.

Vor unserem Abflug am neuen St. Petersburger Flughafen, haben wir noch eine Führung durch die Produktionsanlage von Russian Standard Vodka erhalten und konnten hier eine sehr moderne Produktionsstätten sehen. Abgerundet wurde der Termin dort von einem Vodka-Tasting der 4 Russian Standard Sorten sowie einer Unternehmenspräsentation, welche in der pompösen Lounge des Gebäudes stattfand.

Es war eine wirklich spannende Zeit in Russland und es ist unglaublich, wie schnell dann doch die Tage verstrichen sind und wie viele Eindrücke wir sammeln konnten. Dies war nur möglich, da dass Orga-Team so fleißig das Programm erstellt hat und auch dank toller Kontakte vor Ort so viele Highlights einbauen konnte.

Ein großes Dankeschön daher an dieser Stelle nochmal an das Orga-Team, alle Mitwirkenden, aber auch an die super Truppe! Es hat super viel Spaß gemacht!

Bis zur nächsten Studienfahrt,

Eure Colleen & Victoria

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Im Zarendorf

Heute waren wir im Zarendorf, der Stadt Puschkin, unterwegs.

Zunächst hat uns die Firma Saint Petersburg Electro Technical Company (SPbEC) im Kochubay Palast empfangen und uns neben einer Unternehmensvorstellung auch über das Thema „Doing Business in Russia“ informiert. Ein sehr interessantes Youtube-Video zu diesem Thema ist hier zu finden: http://www.youtube.com/watch?v=wOPuvTMndIs (zur Info: es ist ein Werbevideo, aber wir fanden es alle sehr ansprechend).

Zu Mittag haben wir in einem typisch russischen Restaurant gegessen, wo auch schon Putin seine Geburtstage gefeiert hat. Begleitet wurde das Ganze von russischer Folklore und die Gäste wurden durch leihweise Ausgabe von „Holz-Instrumenten“ zum mitmachen animiert.

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Gestärkt vom Mittagessen haben wir den Katherinenpalast besichtigt. Der viele Prunk der barocken Räumlichkeiten vor allem mit viel Gold, sowie das berühmte Bernstein-Zimmer hat uns beeindruckt. In einem Nebengebäude des Katherinenpalasts, gelegen im Park, haben wir in besonderer Atmosphäre in Gruppenarbeit unsere Wrap-Up-Session gemacht.

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Der Abend stand zur freien Verfügung – ca. die Hälfte der Studienreisenden hat das   besucht und die Vorstellung „The Legend of Love“ genießen können.

Morgen reisen wir schon wieder ab, besuchen vormittags noch die Produktion von Russian Standard mit einem Vodka-Tasting.

 

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Bildung und Kultur

Nach einem grandiosen Frühstück im Kempinski Hotel sind wir zu Fuß zur Saint-Petersburg State University of Economics and Finance (FINEC) aufgebrochen. Dort angekommen haben wir verschiedene Fachvorträge aus den Bereichen Volkswirtschaft, Globalisierung sowie ein Praxisbeispiel zum Thema Projektfinanzierung des Flughafens St. Petersburg hören dürfen.

Nach dem Mittagessen haben wir uns auf den Weg zur Hermitage gemacht, einem der größten und bedeutendsten Kunstmuseen weltweit. Hier haben wir eine Führung zu den wichtigsten Ausstellungsstücken und Räumlichkeiten erhalten. Das Museum ist allein durch seine prunkvolle Ausstattung mit viel Gold und riesigen Kronleuchtern unbedingt sehenswert. Zudem sind aber auch zahlreiche Meisterwerke großer Künstler wie u.a. Da Vinci, Rembrandt und Michelangelo ausgestellt.

Hermitage

Das Abendessen haben wir im Restaurant Russian Vodka Room No. 1 zu uns genommen. Begleitet wurde dies immer wieder durch musikalische Einlagen einer Sängerin, eines Gitarristen sowie eines Akkordion-Spielers – wobei auch viele Russen mit in den Gesang einstimmten. Die Stimmung war sehr locker und fröhlich und sorgte dabei auch für eine Vermischung der Deutschen und Russischen Kulturen bei einem Gläschen Vodka. Insgesamt ein sehr gelungener Abend 🙂

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St. Petersburg

Um 6:50 Uhr verließen wir Moskau mit dem Sapsan-Schnellzug (wie unser ICE) in Richtung St. Petersburg.

Dort angekommen haben wir in unserem Hotel Kempinski, in direkter Nähe der Hermitage, eingecheckt und in einem der Restaurants zu Mittag gegessen. Das Besondere an dem Restaurant war, das es sich in der obersten Etage (8. Stock, was für St. Petersburg schon hoch ist) befindet und einen Panorama-Blick auf die Stadt ermöglicht. Beim Mittagessen hatten wir Prof. Fedorovich und Dr. Borovkov von der St. Petersburg Polytechnical University zu Besuch, die insbesondere auf die geschätzte und weiterhin angestrebte Beziehung zwischen russischen und deutschen Universitäten eingingen.

Bei einer Werksführung durch das Traktoren-Werk des Jahrhunderte alten, führenden Unternehmens Kirov konnten wir einen Eindruck von einer russischen Produktionsstätte erhalten.

kirov

Auf unserer Fahrt mit dem Reisebus vom und zum Hotel haben wir von unserer Reiseführerin eine kleine Sightseeing-Tour erhalten. Die Stadt ist wunderschön mit ihren historischen Straßenzügen. Auch die Auflage, dass keine hohen Gebäude gebaut werden dürfen, sowie die vielen Brücken über die Kanäle verleihen St. Petersburg einen besonderen Charme.

Das Abendessen nahmen wir ebenfalls im Kempinski Hotel ein und hatten mehrere hochkarätige Gästen aus der Wirtschaft und von Universitäten da. Auch hier stand wieder die Russisch-Deutsche Freundschaft im Mittelpunkt der Ansprachen und es freut uns, dieses Gefühl vor Ort zu spüren und mitzuerleben.

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Sergiev Posad

Nach einem „Late Breakfast“ um 9 Uhr (eine angemessenere Uhrzeit nach der langen Partynacht in zwei angesagten Clubs Moskaus…) haben wir uns mit dem Reisebus auf die 1,5 stündige Fahrt nach Sergiev Posad gemacht.

Dort angekommen haben wir uns die imposante Klosteranlage angesehen – die Kirchen- sowie Nebengebäude waren allesamt sehr eindrucksvoll verziert. Es war schon ziemlich kalt und wir waren doch sehr überrascht als es heftig zu schneien anfing. Allerdings war dies nicht störend, sondern führte uns nur wieder vor Augen, dass wir uns im kalten Russland mit anderen Klimaverhältnissen befinden. Zusätzlich war es auch einfach sehr schön und in diese Umgebung passend. 🙂

Berührend war für uns zu sehen, wie emotional und hingebungsvoll die russisch-orthodoxen Gläubigen in der Dreifaltigkeitskathedrale den Sergius-Schrein verehrt und geküsst haben. Die Stimmung wurde durch den Gesang dreier Frauen und des einstimmenden Priesters noch intensiviert und hat uns mit in den Bann gezogen.

Das Mittagessen nahmen wir in einem nahe gelegenen Restaurant ein und haben uns an den leckeren landestypischen Speisen erfreut. Dabei hatten wir die Möglichkeit mit zwei angehenden Mönchen zu sprechen und die Besonderheiten des russisch-orthodoxen Glaubens zu erfahren.

Im Anschluss fuhren wir zur nächsten Attraktion des heutigen Tages: Auf einer sogenannten Ecofarm wurde uns die Lebensweise und die Traditionen der Nomaden aus der Mongolei, Tschuktschen, Kasachstan und Kirgistan verdeutlicht. Es wurden uns die verschiedenen Zelte (Jurte und Chums) sowie deren Funktionsweisen erklärt. Auch hatten wir die Möglichkeit die Tiere auf der Ecofarm, wie Kamele, Yaks, Esel, Gänse und Ziegen, zu sehen oder wie manche sogar zu streicheln (wobei die Gänse recht offensiv waren…) 😉

Streicheln

Abgerundet wurde der Nachmittag von einer Tee-Zeremonie mit Leckereien (so etwas wie „russische Maultaschen“) und einer traditionellen Tanzeinlage begleitet von Trommeln.

Nach einer staubedingt (mittlerweile ganz normal für uns…) längeren Rückfahrt hatten wir den restlichen Abend zur freien Verfügung.

Nach 5 spannenden Tagen in Moskau können wir kaum glauben, dass wir uns morgen (seeeehr früh) schon auf den Weg nach St. Petersburg machen.

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Die GGS Touris sind los…

Heute stand Sightseeing auf dem Programm. Beim ersten Teil der Tour haben wir uns die sehr prunktvollen U-Bahnhaltestellen angesehen. Die Herausforderung dabei war, den Weg zum Roten Platz mit 45 GGS´lern ohne Verluste zurückzulegen.

IMG_1564Beim zweiten Teil der Tour kamen wir am weltberühmten Bolschoi Theater, dem Einkaufszentrum GUM und der Kathedrale von St. Basel (bunte Türmchen) vorbei.

Danach haben wir uns das Gelände des Kremels und dabei insbesondere die darin ausgestellten Kanonen, das state fund museum und die Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale angesehen.

Die atemberaubende Diamantenausstellung, die noch aus der Zarenzeit stammt und im state fund museum ausgestellt ist ließ besonders die Frauenherzen höher schlagen.

In der Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale, dem Hauptgotteshaus Russlands, wurden alle Zaren Russlands inthronisiert. Leider durften wir in der  aufwändig und pompös gestalteten Kathedrale keine Bilder machen.

Insgesamt haben bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel einen beeindruckenden Vormittag verbracht.

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Beim Mittagessen hat uns als special guest Anatoli Jewgenjewitsch Karpow, der mehrfache Schachweltmeister in Folge, die Ehre erwiesen und über sein interessantes Leben berichtet.

Am Nachmittag waren wir beim Institut for Urban Economics und haben dort durch verschiedene Fachvorträge Einblicke in das Russische Baurecht und Zivilrecht erhalten. Überraschend für uns war die Ähnlichkeit des Russischen und Deutschen Rechts. Auch unser GGS-Professor Christopher Stehr hat in diesem Zusammenhang über das Thema „Umstrukturierung von sog. brown fields “ referiert.

Viele von uns nutzten den freien Samstag Abend, um sich in das Moskauer Nachtleben zu stürzen.

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Unis, Studenten und mehr

Der heutige Tag stand ganz unter dem Motto „Studieren in Russland“.

Als erstes haben wir die Skolkovo („the BEST“) Business School besucht. Alleine der Anblick des Gebäudes war schon beeindruckend. Sehr modern und – wie wir lernten – von einem bekannten russischen Künstler gestaltet, befindet sich der gesamte Campus innerhalb des Gebäudes selbst. Nicht zuletzt um vor den sehr kalten Wintern und heißen Sommern zu schützen – die Studenten sollen damit angeregt werden, 24/7 in der Business School zu sein 😉

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Hier haben wir interessante Vorträge von der Repräsentantin der Business School, aber auch von Firmenvertretern von Volkswagen und Knauf hören dürfen. Insbesondere ist uns hierbei das folgende schöne russische Sprichwort hängen geblieben:

Verstehen kann man Russland nicht, und auch nicht messen mit Verstand. Es hat sein eigenes Gesicht. Nur glauben kann man an das Land.“ (Fjodor Iwanowitsch Tjuttschew)

Im Anschluss daran haben wir uns auf zur staatlichen Lomonosov Universität gemacht. Sehr beeindruckend ist, dass das Hauptgebäude der Lomonosov Universität zugleich das größte Bauwerk unter den „Sieben Schwestern von Moskau“ ist.

In einem klassischen Hörsaal wurden wir zum Thema Plan- vs. Marktwirtschaft und über die Entwicklung des Bildungswesens in Russland unterrichtet.

Gemeinsam mit dem Vertreter der DAAD, der stellvertretenden Leiterin der geschichtlichen Fakultät der Uni, zwei Studenten der Lomonosov Uni sowie 8 Studentinnen (AEGEE) haben wir alle einen sehr lustigen Abend in einem ukrainischen Restaurant verbracht. Ein Teil unserer Gruppe wollte noch zusammen mit den Studenten das Moskauer Nachtleben erkunden – wir sind gespannt auf die Berichte morgen früh 🙂

Uns beide, Colleen und Victoria, hat es in Richtung Bett getrieben – leider kamen wir dort nicht so schnell an, wie gedacht, da wir uns auf dem Rückweg ins Hotel verlaufen haben… Gott sei Dank haben wir nach einiger Zeit, und uns unbekannten Gegenden, zwei junge Herren getroffen, die 1. Englisch sprachen und 2. so freundlich waren uns zu helfen. Wir wurden ja bereits im Vorbereitungsseminar vorgewarnt, dass hier gerne auch private Autofahrer als „Taxi“ fungieren. Wir hätten uns nicht vorstellen können, so per Anhalter gegen Einwurf kleiner Münzen durch Moskau zu fahren, aber wir waren dann doch sehr dankbar über unsere nette „Quasi-Taxi-Fahrerin“, welche lustigerweise sogar ein paar Brocken Deutsch sprach.

Heil im Hotel angekommen und seeeehr müde, fallen wir nun ins Bett und freuen uns auf unsere Sightseeing-Tour morgen vormittag.

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Wirtschaft und Außenhandel in Russland

Der heutige Tag stand unter dem Motto „Wirtschaft und Außenhandel in Russland“.

Zunächst haben wir bei einem Besuch der Auslandshandelskammer einen Vortrag über die wirtschaftliche Lage vor Ort sowie die Implikationen auf die Zusammenarbeit mit deutschen Unternehmen in und mit Russland genießen dürfen.

Bei einem „Schnitzel auf Russisch“ haben wir uns für den weiteren Tag gestärkt. Danach waren wir alle wirklich sehr gestärkt, denn die Portionen ließen nicht zu wünschen übrig. (Genauer: Es war unfassbar viel…)

Im Anschluss hat uns Ernst & Young weitere Einblicke rund um die Themen wirtschaftliche Aussichten für Unternehmen und Zollabwicklung in Russland gewährt.

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Gazprom Export und Wintershall haben insbesondere noch mal die Ambivalenz von politischen und unternehmerischen Entscheidungen zum Ausdruck gebracht.

Beim Abendessen haben uns drei hochkarätige Vertreter des Banksegments Russlands trotz etwaiger „musikalischer Störungen“ (im Raum oberhalb war eine Party zu Gange…) sehr interessante Einblicke nicht nur in die Finanzwelt, sondern auch in die privaten Erfahrungen als Ausländer in Russland gegeben.

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Ankunft in Moskau

Nach einiger Flug-Verspätung sind wir endlich in Moskau angekommen und haben einen ersten ereignisreichen Tag hinter uns. Zu unserem Meeting mit Rödl & Partner kamen wir leider zusätzlich verspätet, da wir einschlägige Erfahrung mit der hiesigen Verkehrslage machen durften…(Stau!)

Bei Rödl & Partner wurden wir sehr gastfreundlich empfangen und haben zwei interessante Vorträge zu den Themen Compliance und Arbeitsrecht in Russland gehört.  Nach der Ankunft im Hotel haben wir den Abend bei einem gemeinsamen Essen begleitet von zwei praxisnahen Referenten ausklingen lassen.

Müde und gespannt auf die nächsten Tage gehen wir nach einem sehr langen Tag zu Bett.

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Ab ins Abenteuer Russland

Bald ist es soweit…Morgen früh um 5 Uhr ist der Treffpunkt am Frankfurter Flughafen um in die Studienreise 2015 zu starten.

46 neugierige Studenten, Alumni und GGSler stürzen sich in das Abenteuer Russland. Nachdem wir in einem Vorbereitungsseminar schon auf ein paar Do’s and Dont’s sowie Besonderheiten des Landes hingewiesen wurden, können wir diese Informationen nun in den kommenden 9 Tagen selbst erfahren.

Wir freuen uns auf die spannenden Tage in Moskau und St. Petersburg!

Liebe Grüße von Euren Russland-Bloggern

Colleen & Victoria

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